Portrait Daniel Wirtz – Akustik Voodoo

Ja das kommt wenn man zu egozentrisch ist
und bei dem Gekreise um sich selbst, den Rest vergisst
Wenn man sich die falschen Treiber installiert
Wenn man die S****** glaubt, die man sich selber suggeriert

Heute mal was anderes, ne Plattenvorstellung:

“Den Jahrestakt in Sachen Veröffentlichungen hat Daniel Wirtz dieses Mal nicht eingehalten, aber dafür gibt es gute Gründe. Zum einen sind die Touren zum letzten Album “Erdling” ausführlicher und größer geworden als noch zu Zeiten des Debüts “11 Zeugen”. Zum anderen ist Wirtz als musikalischer Guerilla-Kämpfer finanziell immer auch als Drahtseiltänzer unterwegs.

Obwohl MySpace als Plattform in der Bedeutungslosigkeit versunken ist, spricht die Musik des Frankfurters mittlerweile mit einer Stimme, die laut genug ist, um auch abseits davon auf sich aufmerksam zu machen.

Während er musikalisch stellenweise recht reduziert und fast schon simpel zu Werke geht, ist es lyrisch mehr denn je ein Genuss, die Texte des Hessen auf ihre Doppeldeutigkeiten, Metaphern und Analogien abzuklopfen. Plattitüden oder Pseudoweisheiten sucht man einmal mehr vergebens – ob man sich auf die Bilder einlässt, die Daniel mit seinen Worten malt, muss aber jeder selbst entscheiden.

Wer im Oktober auf eines seiner Konzerte geht, darf sich nicht nur auf eine energetische Show freuen, sondern sich auch gewiss sein, einen Künstler zu unterstützen, der abseits der maroden Musikindustrie weiter seinen Weg geht.”

Website von Daniel Wirtz: http://www.wirtzmusik.de/

(Quelle: http://www.laut.de/Wirtz/Akustik-Voodoo-%28Album%29)

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